Presse



Lev Vinocour, Pressefotos und Vita:

http://www.vinocour.de/de/downloads.htm


Heiner Frost und Kammerorchester opus m:

Das Kammerorchester opus m wurde 1991 für eine Aufführung von Bachs Johannes-Passion zusammen mit dem Kammerchor Haldern zusammen gegründet. Nach der Aufführung stand schnell fest, dass beide Ensembles über die Aufführung hinaus weiter bestehen sollten. opus m ist seitdem ein reines Streicherensemble, das nur im Bedarfsfall mit Bläsern erweitert wird. Neben regelmäßigen Konzerten im Rahmen der Konzertreihe 'reeserviert' trat opus m auch in den USA (South Bend, Indiana) auf, wo das Ensemble an einer Aufführung der Johannes Passion mitwirkte und darüber hinaus ein Klavierkonzert ("14 Tage im Mai") seines Leiters, Heiner Frost, aufführte. Zusamen mit dem amerikanischen Pianisten und Komponisten Jeffrey Jacob entstand unter der Leitung von Heiner Frost eine CD-Aufnahme von dessen Klavierkonzert "De Profundis". Das Stück entstand als Auftragswerk die Konzertreihe 'reeserviert' und opus m. Auf der CD, die 1998 beim Label Centaur erschien, firmiert das Orchester allerdings unter dem Namen "Chamber Orchestra of the Rhine". Im Rahmen einer Coproduktion mit dem Landesjugendkammerorchester führte opus m 1999 zusammen mit dem Kammerchor Haldern Bach Matthäus-Passion auf. Das Ensemble arbeitet regelmäßig mit Solisten zusammen und führte unter anderem Violinkonzerte (d-moll, a-moll) sowie Klavierkonzerte von Bach (d-moll, A-Dur) sowie verschiedene Kantaten auf.

 

Heiner Frost, geboren 1957 in Rees, studierte Komposition an der Robert Schumann Musikhochschule in Düsseldorf und arbeitet als Dirigent, Chorleiter, Komponist, Journalist und Autor. Er gründete das Kammerorchester opus m sowie den Kammerchor Haldern und leitet beide Ensembles von Beginn an. Frost ist außerdem künstlerischer Leiter der Konzertreihe 'reeservier' der Stadt Rees. Frost komponiert vor allem Kammermusik in verschiedenen Besetzungen.

 

Alexander Kalweit

Geboren 1988 in Berlin, begann er seine musikalische Ausbildung im Alter von 5 Jahren  mit dem Hauptinstrument Klavier, später kamen die Instrumente Klarinette, Bratsche und Akkordeon hinzu.  2009 trat er in den Militärmusikdienst der Bundeswehr ein und nahm im Rahmen der Ausbildung zum Musikoffizier das Kapellmeisterstudium an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf auf. Er studierte in den Hauptfächern Orchesterdirigieren bei Prof. Rüdiger Bohn und Klavier bei Prof. Boguslaw Jan Strobel. Während seiner Studienzeit assistierte Kalweit bei verschiedenen Produktionen an

Opern-und Konzerthäusern, wie zum Beispiel bei den Ruhrfestspielen 2014 Herrn Prof. Rüdiger Bohn bei der Uraufführung „IOKASTE“, einem Werk von Stefan Heucke, mit den Duisburger Philharmonikern. Mit Auszeichnung schloss er seine Studien mit dem Master im Sommer 2015 an der Robert Schumann Hochschule ab. Danach folgte eine erste Verwendung beim Musikkorps der Bundeswehr in Siegburg, als 2. Musikoffizier. Des weiteren arbeitete er mit Orchestern, wie der Neuen Philharmonie Westfalen, den Bergischen Symphonikern, den Duisburger Philharmonikern und der rumänischen Staatsphilharmonie Dinu Lipatti. Meisterkurse führten ihn zu Maestro Gianluigi Gelmetti an die Accademia Musicale Chigiana in Siena, zu Maestro Peter Gülke an die Universität Mozarteum in Salzburg und zu Maestro Bernard Haitink ans KKL Luzern. In diesem Rahmen dirigierte er das Sofia Festival Orchester, das Orchestra della Fondazione Bulgaria Classic, die Salzburg Chamber Soloists, sowie die Lucerne Festival Strings. Aufgrund seiner besonderen Leistungen an der Accademia Musicale Chigiana in Siena erhielt er eine persönliche Einladung als Gastdirigent für Sinfoniekonzerte mit dem Orchestra Sinfonica di Sanremo, sowie den Akademie-Verdienstpreis 2013. Seit März 2016 arbeitet Alexander Kalweit als 2. Musikoffizier beim Luftwaffenmusikkorps Münster. Ab Juni 2018 wird er die Dienstgeschäfte als 2. Musikoffizier und stellvertretender Leiter beim Stabsmusikkorps der Bundeswehr in Berlin übernehmen und kehrt nach neun Jahren in seine Heimatstadt zurück.

Alexander Kalweit, Foto: Heike Hein
Alexander Kalweit, Foto: Heike Hein

Wolfgang Manz

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Wolfgang Manz
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Vitaly Samoshko

Biographie

Der vielfach ausgezeichnete und begnadete Tonkünstler Vitaly Samoschko ist einer der größten Klaviertalente unserer Zeit. Als Teilnehmer vieler großer Festivals weltweit und vortragender Künstler an der Seite berühmter Orchester und Dirigenten, als Lehrer junger Talente teilt er seine heftige und glühende Liebe zur Musik mit dem Publikum und seinen Musikerkollegen gleichermaßen.

 Vitaly Samoschko wurde 1973 in der Stadt Charkow, Ukraine, geboren. Bereits mit fünf Jahren erwies er sich als ein solch vielversprechendes musikalisches Talent, dass ihm sehr frühzeitig die Aufnahme in der Charkower Sondermusikschule gewährt wurde. Professor Leonid Margarius begann 1985 ihn zu unterrichten. Dieser sollte erst am Charkower Konservatorium (1991–1996) und dann an der Klavierakademie “Incontri col Maestro” in Imola, Italien, auch weiterhin Vitalys Lehrer bleiben.

Vitalys Talent weckte die Aufmerksamkeit der Kritiker als Gewinner internationaler Klavierpreise, so mit den 2. Preisen im Ferruccio Busoni Wettbewerb 1993, dem Internationalen Klavierwettbewerb von Senigallia 1995, dem Internationalen Klavierwettbewerb von Montréal 1996 und dem Arthur Rubinstein Klavierwettbewerb der Meister 1998. Der erste Preis im Internationalen Musikwettbewerb Königin Elisabeth von Belgien festigte seinen Ruf als kommender Musikstar und brachte Schwung in seine weltweite Solokarriere. Seither trat er in über 25 Ländern auf, so in der Zürcher Tonhalle, im Théâtre du Châtelet von Paris, im Metropolitan Museum und in der Steinway Hall, New York, im Amsterdamer Concertgebouw, in der Bonner Beethovenhalle und in der japanischen Minato Mirai Hall von Yokohama, der Okayama Symphony Hall, in der Konzerthalle von Kyoto und im Teatro Gran Rex von Buenos Aires.

Samoschko nahm an vielen der größten Musikfestival teil, darunter am Klavierfestival Ruhr in Deutschland, an den französischen Festivals von Radio France in Montpellier und dem Festival von Besançon, am Festival Música Romântica in der Schweiz, an dem Internationalen Klavierfestival von Yokohama in Japan, am Savannah Onstage Festival in den Vereinigten Staaten, am kanadischen Internationalen Festival von Lanaudière, an den Festivals von Echternach und Bourglinster in Luxemburg, am Chopin Klavierfestival in Polen ebenso wie in Belgien am Festival von Flandern, am Festival von Aulne, und am Festival der Wallonie.

Während seiner vielen Musikreisen hatte er die Ehre des Auftritts mit Weltklasseorchestern wie der Tokioter Philharmonie, der Neuen Japanischen Philharmonie, dem Symphonieorchester von Montréal, dem Luxemburger Philharmonieorchester, dem Belgischen Nationalorchester, dem Philharmonischen Orchester von Lüttich, dem Symphonieorchester von Flandern, dem Orchester der Beethovenhalle, der Staatsphilharmonie von St. Petersburg und dem Nationalorchester Lille.

Obgleich noch ein junger Künstler, arbeitete er mit einigen herausragenden und gefeierten Dirigenten zusammen und begründete Partnerschaften mit so wohlklingenden Namen wie Charles Dutoit, Edvard Tchivzhel, Marc Soustrot, Gilbert Varga, Mendi Rodan, Georges Octors, Kazufumi Yamashita, David Shallon, Arthur Fagen, Otaka Tadaaki, Louis Langrée, Paul Daniel und David Angus.

Sein künstlerischer Werdegang umfasst eine Anzahl Sendungen mit dem Radio der Romanischen Schweiz in Genf, dem Westdeutschen Rundfunk in Köln, sowie mit Klara und “Musique 3” in Brüssel. Auch verschiedene Labels und Fernsehstationen nahmen mit ihm auf.

Im Jahre 2001 machte Vitaly Belgien zu seiner zweiten Heimat. Der Umzug ließ seine Karriere weiter gedeihen. 2003 nahm er mit dem neuen Label Lineair Art Transfer eine Doppel-CD auf. Die Aufnahmen enthalten Werke von Schubert, Schumann, Skrjabin und Prokofjew (LAT 2003-01). Sein zweites Album mit den Klavieretüden von Skrjabin (LAT 2005-02), wurde vom Classic Radio Klara (VRT) mit dem angesehenen Titel der “Besten internationalen CD des Jahres 2005” ausgezeichnet. Seine dritte CD, die Einspielung der “Études-Tableaux” von Rachmaninow (LAT2006-03), vervollständigt ein herausragendes Triptychon von Tonaufnahmen. Regelmäßige Einladungen als Lehrer von Meisterklassen und eine Professur am Genter Konservatorium im Jahre 2005 bestätigen die akademische Anerkennung seines herausragenden künstlerischen Werdegangs. Seit 2007 ist er als Jurymitglied und Berater internationaler Wettbewerbe tätig.

In einer Reihe von Aufnahmen ist zuletzt im Mai 2009 eine DVD und CD (LAT 2009-04) erschienen, die ein Meisterwerk, das Klavierkonzert Nr. 3 in D-moll, Opus 30, von Sergej Rachmaninov enthält. Auf ihr ist Vitaly Samoschko im Konzert zusammen mit dem Symphonieorchester von Flandern unter Leitung von Jonas Alber zu hören (Live-Aufnahme – De Blauwe Zaal the Singel – Antwerpen, 30 November 2008).

Im Verlaufe seines außergewöhnlichen professionellen Weges entwickelte sich Vitaly Samoschko zu einem bemerkenswerten Solisten. Seine Auftritte zeigen inzwischen eine hochentwickelte, feinsinnige und mitreißende Musikerpersönlichkeit, die sowohl in Konzertprogrammen als auch bei Tonaufnahmen zu glänzen versteht. Dank seiner herausragenden Erfahrung an der Seite führender Orchester und Dirigenten dieser Welt, betrachtet Vitaly Samoschko den gemeinsamen Auftritt mit ihnen nicht nur als Privileg, sondern gleichermaßen als einen ruhmreichen Augenblick der Freude.

Vitaly Samoshko
Vitaly Samoshko
Vitaly Samoshko
Vitaly Samoshko
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